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05.10.2015

Die Spitzen-Azubis.

Auszeichnung für den Innovativsten Ausbilder 2015.

Die Lehrlinge der Bautzener Firma Dimmel-Software haben schon viele Preise gewonnen. Für die Ausbildung hat der Chef gleich mehrere Erfolgsrezepte. Dies brachte der Firma nun den Preis des Innovativsten Ausbilders 2015 ein.

Der Wettbewerb Innovativster Azubi.

Dimmel-Software dominiert schon lange einen Wettbewerb. Während der Bautzener Unternehmertage werden in jedem Jahr die innovativsten Azubis ausgezeichnet. Und fast immer ist ein Lehrling von Dimmel-Software dabei. Siebenmal ging der Preis schon an den Nachwuchs des Bautzener Unternehmens. Keine andere Firma schnitt bei dem Wettbewerb besser ab. "Das ist der Grund, warum wir uns dazu entschlossen haben, die Firma auszuzeichnen", erklärt Alexander Schaffenberg vom Wirtschaftsförderungsamt Bautzen. Innovativster Ausbilder 2015 darf sich das mittelständische Familienunternehmen nun nennen.
Eine große Überraschung, die den Chef stolz macht. Seit 1997 bildet die Firma junge Menschen aus. "Das ist doch unsere Pflicht. Es ist wichtig, dass wir der Jugend in der Oberlausitz eine Perspektive bieten können, damit die hierbleiben", sagt der Geschäftsführer. Derzeit betreut er 3 Lehrlinge. In wenigen Tagen wird noch ein 4. hinzukommen. Und alle wollen es ihren Vorgängern gleichtun und einen Preis abräumen. Der Ehrgeiz ist groß. Doch das allein reicht noch nicht, um bei dem Wettbewerb erfolgreich zu sein. Andreas Dimmel hat da sein eigenes Rezept.
Der Chef der Software Firma gibt den Lehrlingen schon früh ein eigenes Projekt, das sie betreuen können. Die Azubis lernen dabei, sich ihre Zeit selbst einzuteilen, auf ein Ziel hinzuarbeiten und Verantwortung zu übernehmen. Doch was den Lehrlingen zugute kommt, bereitet dem Ausbilder auch reichlich Mühe. Denn damit das Ergebnis am Ende stimmt, wird während der gesamten Projektzeit gemeinsam geplant und diskutiert.

Sind das die Preisträger von Morgen? Marten Häuser und Sebastian Krause (v.r.) sind Lehrlinge bei Dimmel-Software. Der Nachwuchs der Bautzener Firma dominiert seit Jahren einen Wettbewerb in der Stadt.

Zweite Chance für junge Leute.

Doch trotz der Erfolge der Azubis hatte der Chef schon Probleme, Bewerber zu finden. Die Stellen blieben zum Teil unbesetzt, bis Andreas Dimmel eine Idee hatte. Er begann damit, jenen eine Chance zu geben, die schon eine Lehre absolviert haben, aber mit dem Beruf unzufrieden sind, oder während der Ausbildungszeit wechseln wollen. "Das funktioniert super. Die wissen, worum es geht und sind sehr lernbegierig", sagt er. Und wenn sie Glück haben, dann dürfen die Lehrlinge im Unternehmen bleiben. Denn seine innovativen Azubis gibt der Chef nur ungern wieder her.

Sächsische Zeitung vom 26./27. September 2015

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