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10.02.2009

Auf den Spuren des Mönch Eusebius

Am 31. Januar fand unser traditioneller Neujahrs-Empfang statt.

Diesmal wurde die Abteilung des Vertriebsinnendienstes mit der Aufgabe betraut gemacht, sich um ein passendes Rahmenprogramm zu kümmern.
Da war Teamarbeit gefragt. Gesagt - Getan!
Schnell wurde eines ganz klar - Warum in die Ferne schweifen?
Die Wahl viel auf die Stadt Bautzen mit seiner 1000 Jahre alten Geschichte, seinen vielen Sehenswürdigkeiten und seiner wunderschönen Altstadt. 

Zurück in die Vergangenheit

Mönch Eusebius - der Gottesfürchtige, dessen Gebeine man 1896 stehend im klösterlichen Gewölbe angekettet fand, jedoch nie bestattete, wandelt nun als Geist und Stadtführer durch das alte Bautzen. Er zeigte uns die Stadt aus seiner Sicht und berichtete Allerlei. Seine Geschichten aus den vergangenen Jahrhunderten ließen uns teilweise erstarren und das nicht nur vor Kälte.
Wir erfuhren, das der Scharfrichter mit Mühe und Not sein Geld verdienen musste. Da er mit Wanst aufschlitzen, Vierteilen und Köpfen nicht den gewünschten Erlös erzielte, ging er einigen weiteren Nebentätigkeiten nach. So war der Scharfrichter unter anderem auch Folterknecht, Lude (Zuhälter), Abdecker oder machte sich seine anatomischen Kenntnisse als Mediziner zu Nutze.
Eusebius führte uns über den Haupt- und den Fleischmarkt zum Matthiasturm, durch dessen Tor man die Ortenburg erreicht. Durch das Treppensteigen wurde allen wieder etwas wärmer, doch eine eiskalte Brise die uns oben um die roten Nasen pfiff, kühlte uns sofort wieder ab. Das Bautzen auch bei Nacht wunderschön ist wussten wir alle, jedoch vom Matthiasturm war der Blick zur Friedensbrücke und über die Altstadt atemberaubend. Er entschädigte uns für das Treppensteigen und die Abkühlung. Leider konnten nicht alle Kollegen diesen Ausblick genießen, da sie unter Höhenangst litten und sich in das Turminnere zurückzogen. Nachdem wir fast zwei Stunden durch das nächtliche und vom Schnee puderweiße Bautzen gelaufen waren, meldete sich bei uns der Hunger. Im Mönchshof wartete warmer Met, Glühwein und hauseigenes Bier auf die durchgefrorenen Leiber. An zwei langen Tafeln wurde nun bei einem mittelalterlichen Buffet geschlemmt, gezecht und gefeiert. Der Wein floss und die "Spielleut Cantoris" verbreiteten mit ihrer schönen Musik und ihrem Charme jede Menge gute Laune.

Blick über die wunderschöne Altstadt von Bautzen 
Mönch "Eusebius" beim Berichten schauerhafter Geschichten
Mittelalter-Entertainment durch die "Spielleut Cantoris"

Neujahrsempfang 2009 - Ein voller Erfolg

Es war wieder ein wundervoller und stimmungsvoller Abend, der uns hoffentlich noch lange in Erinnerung bleibt.
Besonderer Dank gilt Eusebius - dem Gottesfürchtigen, dem Personal des Mönchshofes und den Spielleuten Cantoris.
Antje Neika (Vertriebsinnendienst)

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